Dies & Das

Häufig gestellte Fragen



Was ist allgemein unter einem Mandat zu verstehen?

Das Mandatsverhältnis ist die Umschreibung für einen Dienstvertrag und kommt zustande wie jeder andere Vertrag auch. Das bedeutet, daß noch nicht einmal die Schriftform vorgeschrieben ist. Daher kommt ein Mandat in dem Moment zustande, wo sich die beiden Parteien, Mandant und Rechtsanwalt, einig darüber sind, daß eine Beratung in Bezug auf eine spezielle Rechtsfrage erfolgen soll.


Ist eine Korrespondenz über E-Mail sinnvoll?

Wenn Sie uns eine E-Mail senden, entsteht kein Mandatsverhältnis. Dies gilt auch, wenn Sie konkrete Rechtsfragen stellen.

Sollten Sie uns eine E-Mail mit vertraulichen Angaben schicken, beachten Sie bitte folgendes: Ein E-Mail geht auf dem Weg durchs Internet oft ganz eigene Wege, läuft über viele verschiedene Rechner, bevor sie beim Computer des Empfängers ankommt. Auf jedem dieser Rechner kann die Nachricht gelesen und auch verändert werden, ohne daß dies für den Empfänger erkennbar ist. Experten gehen davon aus, daß ein Großteil des Datenverkehrs automatisiert überwacht und nach Schlüsselbegriffen ausgewertet wird.

Es sollte deshalb für Sie selbstverständlich sein, zumindest diejenigen geschäftsinternen Mitteilungen, die nicht für Dritte bestimmt sind, im verschlossenen Umschlag zu senden. Sollten Sie ein E-Mail-Verschlüsselungsprogramm verwenden, geben Sie uns bitte vorab Bescheid.


Das erste Gespräch mit dem Anwalt – was sollte man beachten?

Das erste Gespräch sollte mit Sorgfalt vorbereitet werden.

Wenn Sie anwaltliche Hilfe benötigen, so rufen Sie uns am besten an und schildern Sie kurz, auf welchem Gebiet Sie Hilfe benötigen. Es kann dann rasch festgestellt werden, in welches Rechtsgebiet Ihr Anliegen fällt und welcher Anwalt bei uns solche Angelegenheiten bearbeitet.

Nehmen Sie zum ersten Geprächstermin alle Unterlagen mit, von denen Sie meinen, daß Sie für die Beurteilung Ihres Falles von Bedeutung sein könnten. Dies wird es uns ermöglichen, Ihre Situation schneller zu klären und rechtlich zu beurteilen.

Nehmen Sie sich die Zeit darüber nachzudenken, was Sie mitteilen müssen und welche Fragen Sie haben. Es ist sinnvoll, daß Sie sich hierzu kurze Notizen machen.


Wie läuft eine Besprechung ab?

Wir hören uns bei einem gemeinsamen Kaffee in Ruhe an, welches Problem Sie bewegt. Ggf. sagen wir Ihnen zu Beginn des Gesprächs, wieviel Zeit für Sie reserviert wurde, damit Sie rechtzeitig die Punkte ansprechen können, die Ihnen wichtig erscheinen. Benutzen Sie hierzu auch die Notizen, die Sie vorbereitet haben. Vergewissern Sie sich, daß Sie alle Fragen und Punkte angesprochen haben, die Sie sich vorgenommen hatten.

Wir werden Ihnen einige, möglicherweise auch viele Fragen stellen. Versuchen Sie, diese so eindeutig und genau, aber auch so knapp wie möglich zu beantworten. Achten Sie darauf, daß Sie alle Ihnen notwendig erscheinenden Fragen stellen und fragen Sie nach, wenn Sie nicht sicher sind, daß Sie die Antworten verstanden haben.

Scheuen Sie sich nicht, sich hierbei Aufzeichnungen zu machen. Dies wird auch dafür wichtig sein, daß Sie notwendige Informationen vollständig nachreichen können, die zur Beurteilung oder Bearbeitung Ihrer Sache notwendig sind und die Ihnen trotz Ihrer Vorbereitung in der Besprechung nicht präsent sind.


BUND-Rechtshilfefonds

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) unterhält einen Fonds, der spezielle Gerichtsverfahren finanziert. Gerade Großprojekte haben einen hohen Streitwert, der mit erheblichen Anwalts- und Gerichtskosten verbunden ist, und das meist über mehrere Instanzen. Spendenwillige können sich hier informieren: http://www.bund.net/rechtshilfe Unsere Kanzlei unterstützt diesen Fonds.

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